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Dienstag, 13. Dezember 2005

"Meine Welt in drei Wörtern erklären"

Von papillon, 00:53

Und wieder stellt sich das Problem, wie man zuviele Eindrücke und Gedanken in Worte kleidet.
Ich war grad in "Keine Lieder über Liebe" und bin positiv überrascht! Der Film ist wirklich gut und die Musik sowieso auch wenn Jürgen Vogel nicht singen kann und das aggressive Krächzen lieber Thees überlassen sollte.
Trotzdem ist der Film sehr bewegend, vielleicht genau deshalb, weil es keine festgelegten Dialoge gab und man manchmal das Gefühl hat, dass die Schauspieler die Kamera vergessen haben und einfach lebten.

Es gab viele schöne Konzertszenen und Tourerlebnisse und ich bin mal wieder traurig, weil mir das Talent für so große Musik fehlt.
Einfach auf der Bühne zu stehen und der Person, die man liebt, mit lyrischen Worten und schönen Melodien das zu sagen oder auch nicht....
Wie heißt es bei Kettcar:
"Ist es ein bisschen bitter oder wirklich schwer,
das Glas halb voll oder doch halbleer,
und wen interessiert das bittesehr?
Ich fands auch mies"

Das Zitat passt nicht, meint ihr? stimmt vielleicht, aber das ist, was mir dazu einfällt.
Es ist komisch, aber in diesem Film gibt es viele bittere und traurige Szenen über Liebe und doch treffen sie mich nicht.
Vielleicht ist es zu lange her, vielleicht hat sich der Panzer, den ich seit Jahren fürchtete, endgültig geschlossen und mein Leben ist ein Klopfen gegen die Wände und Erschrecken über die Töne, die ich dabei erzeuge.


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