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In der Bahn
Irgendwie vermisse ich etwas an den meisten Frauen von heute. Ich bin mir noch nicht ganbz sicher was es ist, aber ich glaube, ich komme der Sache näher. Heute in der Bahn war es wieder ganz komisch. Mir sitzt ein wirklich hübsches Mädel gegenüber und ich überlege, ob sie mir wirklich gefällt oder nicht. Nach längerer Betrachtung stellte ich fest, dass ihr irgendwas fehlte (wobei ich hoffte, dass sie mich nicht für nen hoffnungslos Notgeilen hielt). Irgendwas, das i-Tüpfelchen vielleicht oder das gewisse Etwas.
Die Frage nach dem gewissen Etwas ist natürlich immer leicht zu beantworten, wenn man das Etwas einfach ein unbeschreibbares Etwas sein lässt um sich keine weiteren Gedanken über seine Gegenüber zu machen, aber das war nicht mein Ziel, denn wir wollen uns doch nicht mit den Oberflächlichkeiten des Lebens zufrieden geben, oder? Ich überlegte also, was mir fehlt, damit ich sie wirklich anziehend finden würde. Das Gesicht war hübsch, die Klamotten ansprechend, die Augen hübsch und intelligent, ihr Lächeln charmant, aber dann viel es mir auf. Sie saß total verkrampft in einer Sekretärinnen Pose … so wie die meisten Mädels an der Uni sitzen, stehen, gehen und was weiß ich noch. Die Haltung eines Wesens, was sich dem Beobachtet werden durch alles und jeden bewusst ist und auf keinen Fall schlecht dabei wegkommen will. Bei diesen Menschen wird das äußere zu einer Projektionsfläche für Dinge, die sie einfach nicht sind.
Als mir das auffiel, war es dann auch vorbei. Ich mag Frauen, die sich die jungendliche Unbekümmertheit bewahrt haben und nicht so erwachsen wirken wollen. Vielleicht, weil ich selbst nicht erwachsen werden will, vielleicht auch, weil Erwachsene zu festgefahren sind. Wer weiß das schon?
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