Friseur
Heute hatte ich die große Ehre meine neue Frisur in Farbe zu tunken. Um dem Racker gleich den Wind aus den Segeln, die Frisur sieht nicht mehr so "spitz" aus wie vorher!
Also, ich sitze seit kurz nach drei beim Friseur und bekomme die erste Farbe. Ich wusste, dass es dauern würde, aber soooo lange? Ich verließ den Laden mit drei Farben im Haar um 19:11 Uhr und ich war fertig! Vier geschlagene Stunden! Ein Glück kenne ich das ganze Personal seit 15 Jahren, sodass ich viel zu lachen und zu rauchen hatte! Ich hoffe, dass die Frisur sich auf der nächsten Party lohnen wird! ;-)
Freitag, 16. September 2005
Existieren User?
Liest eigentlich jemand außer dem racker hier mit oder ist dieses kleine Blog ein Tagebuch nur für ihn und mich?
Bitte,bitte, Kommentare! ![]()
Wie Bücher verändern
Ich weiß, der Titel lässt euch, meine wenigen Leser, vielleicht darauf hoffen, dass ich einen Essay zur geschichtlichen Bedeutung der Bücher in diesem unserem Universum geschrieben habe und ihn hier veröffentliche, aber dem ist nicht so.
Ich meine eher kleine Bücher von unbekannten Autoren, die man sich eher aus leichtem Interesse bei amazon bestellt oder im Buchladen spontan kauft.
Mir ist dies wieder vor Wochen das erste Mal seit langem mit einem lustigen, aber auf eine eigentümliche und sehr intensiv wirkende ernstem Buch passiert.
Ich kaufte mir Mark Lindquist "Never Mind Nirvana" und erwartete das übliche Trauern eines mittlerweile 30 oder 40 Jahre alten Autors über die ach so tolle Zeit in Seattle der frühen Neunziger.
Weit gefehlt! Das Buch beschreibt einen Protagonisten, der natürlich Cobain persönlich gekannt hat, aber mittlerweile Staatsanwalt geworden ist. Nicht einer von den schleimigen, aber Anwalt. Er wird durch einen Fall mit seiner Vergangenheit konfrontiert und muss damit klarkommen. Eigentlich endgültig erwachsen werden.
Das klingt alles nicht sehr spannend, aber die Gedanken über das Leben in diesem Buch sind von so einer intensiven Ehrlichkeit, dass ich zugegebenermaßen fast weinen musste vor Zustimmung.
Natürlich habe ich nach weiteren Büchern dieses Autors gesucht und mir "Sad Movies" bestellt, welches eine andere Thematik, aber die gleiche Intensität aufweist.
Was also will ich mit diesem Eintrag hier sagen?
Ich kann es nur schwer in Worte fassen, aber "Zeke", der Protagonist, durchlebt haargenau und erschrecken genau, eine Situation, wie ich sie im Moment durchlebe.
Dieses Buch zuzuklappen war hart, aber zum ersten Mal seit Wochen, nein Monaten, fühlte ich mich wieder wie ich selbst. Nach langer Zeit des Nachdenkens ist mir endlich aufgefallen, was ich verloren habe und wiederfinden muss und das ist das Beste, was ein Buch bewirken kann.
Ich danke für eure Geduld
Donnerstag, 25. August 2005
Frisches Fisch
Es ist schon erstaunlich, was man alles für Eigenarten dieses feinen Viertels, in dem ich wohne, erkennt, wenn man sehenden Auges durch die Straßen geht.
Viele linke Phantasten schwärmen ja immer von dieser warmen Multi-kulti-umgebung, wo sich fremde Kulturen mit offenen Armen austauschen und die Völker Asiens-Europas- und auch aller andern Kontinente und Planeten sich fröhlich bei gemeinsamen Feiern ihre kleinen Eigenarten näherbringen.
Irgendwie hatte ich mir das feiern der Kulturen anderes vorgestellt als in einer fremden Sprache beschimpft zu werden, in Kioske mitten im Ruhrpott zu gehen und KEINEN kicker zu bekommen, und als einziger Nordeuropäer, quasi im "last man standing" Modus, durch die Straßen zu flanieren, obwohl ich nie so genau weiß, ob die Brüllerei hinter mir nun auch mir gilt oder ob es Diskussionen über Autos sind.
Die Krönung des heutigen kleinen Spaziergangs war aber ein Schild, welches über einem kleinen und wirklich netten Laden in meiner Straße hängt. Es fiel mir nicht sofort auf, aber irgendwas irritierte mich auf diesem Schild. Es war nicht der fröhlich lachende Fisch, --- und es ist wirklich irritierend einen lachenden Fisch auf einer "Fischschlachterei"-Werbefläche zu sehen. Man stelle sich das mal mit Menschen vor --- sondern zwei Wörter, die in großen Lettern auf diesem Plakat prangten.
Es war schon fast süß:
"Frisches Fisch"
Samstag, 06. August 2005
Für alle Rollenspieler
Hier ein wunderbarer Webcomic, der sich mit einem sehr feinen und selbstironischen Humor mit den Eigenarten von RPG-Spielern befasst!
Willkommen in der Steinzeit
Da ich nun mal wieder den Laden meiner Eltern führen muss, habe ich auch dieEhre bei ihnen zuhause den Rechner nutzen zu müssen.
Lange ist es her, das ich den wundervoll schnärgelnden Klang eines 56k Modems vernehmen durfte. den rasanten Seitenaufbau genießen konnte und auf die Uhr schauen musste, weil es keine flatrate gibt.
Mir ist aufgefallen, das es doch sehr viele Beschäftigungen neben dem Internet gibt (nicht das ich dafür nach nem 10 Stunden Tag noch Zeit gehabt hätte).
Aufällig ist nur mein Aufräumfimmel, wenn ich nichts zu tun habe. Wenn es keine Welt in CivIII gibt, die es noch zu erobern gilt oder kein Gebiet mehr bei Silent Storm.
Ich sollte der Welt mal wieder Hallo sagen!
Samstag, 30. Juli 2005
Nothing, but whisky...!
Es gibt keinen Fußballgott
Ich möchte mich ja selbst nicht von Fehlern freisprechen, aber das bricht einem das Herz!
Freitag, 29. Juli 2005
Lebst du schon oder bloggst du noch?
Welch feine Beobachtungsgabe!
Sag ein falsches Wort!
Heute habe ich zum ersten mal seit Jahren die Begrüßung der Begrüßungen gehört.
Es ist nicht nur einfach eine Formel, sondern sie sagt so viel über die begrüßende Person aus, dass man sie eigentlich sofort wieder verabschieden will. Ich glaube diese Floskel ist aus den Grüften der bitterbösen 80er Jahre entstiegen und treibt nun ihr brutales Unwesen in MEINER Gegenwart. Ich weiß, für die Meisten von euch ist es nur ein Spruch, aber für mich ist diese Floskel, wenn sie vom Sprechenden als lustig empfunden wird, eine Fratze des Schreckens. Es war eigentlich ganz harmlos. man trifft ja schon mal entfernte Bekannte, wenn man unterwegs ist. Ich steige nichtsahnend aus dem auto und da passiert das Unaussprechliche. Ein Lachen, eine ausgestreckte Hand und ein "heeey man, du hier und nicht in Hollywood???höhöh"----------------------------
Ich war bereit zu töten, aber man ist ja Diplomat!
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